Samstag, 5. April 2008

Sonntag, 9. März 2008

Freitag, 29. Februar 2008

Abenteuer Russland/Intro - The Russian adventure/intro

So sieht es aus, das Russland-Visum: mein Name in kyrillischen Zeichen und ein Hauch von Abenteuer in der Luft...
Here it is, my Russian visa: my name in Cyrillic letters and a whiff of adventure in the air...

Dienstag, 26. Februar 2008

Das Wetter heute - weather today

Snowshoeing

Todesmutig haben wir uns schon wieder ins nächste Abenteuer gestürzt: Mit einer Truppe Wildnis-Studenten (ja, sowas gibt es hier - man kann studierter Wildnis-Unternehmer werden) haben wir uns zum Snowshoeing aufgemacht und sind auf den Spuren von Rentieren und Eichhörnchen durch die Wälder getrappt.
Undaunted by death we went to the next adventurous trip yet: Led by a group of wilderness-students (yeah, you can become a studied wilderness-entrepreneur in Finland) we went for snowshoeing and trapped through the Finnish forest on the traces of reindeer and squirrels.

Hier sieht man mich auf einem zugefrorenen See. Das Eis ist mindestens 20 cm dick und angeblich können dann auch schon Autos drauf fahren.
This is me on a frozen lake. The ice is at least 20 cm thick and is supposed to bear even cars at that gauge.


Julia und ich mit unserem selbstgebauten Heath-Ledger-Gedenk-Schneemann. Wir waren sehr traurig ihn zurücklassen zu müssen...
Julia and I with our selfmade Heath-Ledger-Memorial-Snowman. We were very sad when we finally had to leave him alone...

Sonntag, 24. Februar 2008

Eisschwimmen - Iceswimming

Das erwartete uns... This was what was expecting us...

Noch lache ich... Still laughing...

Und hier zum Glück auch noch. Mehr oder weniger...
Fortunately on this picture as well. More or less...

Freitag, 22. Februar 2008

The 69 eyes in Joensuu


Endlich war er gekommen, der große Tag: Die 69 Eyes im Night in Joensuu! Wir waren auch extra pünktlich da, denn Konzertkarten sind hier sonderbarerweise im VVK insgesamt teurer. Also standen wir um 22.00 Uhr zeitig zum Einlass bereit - gemeinsam mit locker drei anderen Menschen. Wir hatten noch zwei Stunden Zeit die etwas seltsame Atmosphäre eines halbvollen Clubs zu "genießen" - denn im Night fangen Konzerte einfach erst um Mitternacht an. Bier fünf Euro, sage ich da nur...
Finally the great day arrived: The 69 Eyes at the Night in Joensuu! Punctually we joined the door, because advance-selling seems to be very unusual in Finland and is even more expensive in the end. So we were ready to enter at 10 pm - together with at least three more people. There were two whole hours left to "enjoy" the strange atmosphere of a nearly empty club you simply joined far too early - we had to experience that concerts at the Night start round midnight. Pint five euros is all I say...

Alles in allem durften wir eine einigermaßen merkwürdige Konzerterfahrung machen: Die gesamten zwei Stunden vor dem nun wirklich nicht sehr zarten Gothrock-Konzert lief die schlimmste Schlimme-Schuppen-Musik, die man sich vorstellen kann ("Sie liebt den DJ" oder DJ Ötzi sind in Finnland erfreulicherweise immerhin unbekannt). Nach dem Konzert wurde es nicht besser. Während das Konzert stattfand, durfte man Verhaltensweisen wie bei den Backstreet Boys beobachten. Auch rosa T-Shirts in Kombination mit weißem Nietengürtel waren in der ersten Reihe zu sehen!
Zwar verfügt selbst manches Jugendzentrum über eine größere Bühne als das Night, aber was davor stattfand, hätte jeder Halle Ehre gemacht: Die gut 40jährigen Rockopas wurden mit Gekreische und Hysterie gefeiert und der Krieg der Zicken in den ersten drei Reihen war absolut bemerkenswert.
All in all we had a kind of strange concert-experience: The whole two hours until the gig (not to forget we are not talking about some soft girlie-rockband!) got started were backgrounded with the worst imaginable pomuzak. Afterwards it did not get any better. During the gig we were allowed to observe an audience behaving as if we had accidentally joined a Backstreet Boys-concert. You could even find pink tops combined with white studded belts in the first row!
Although even some youth centres own taller stages than the Night - what happened in front of it, would have honoured any great event hall: Those at least 40-year-old rockdaddies were celebrated with skirl and hysteria and fighting girls in the first few rows.

Julia, Johanna, Bazie, Insa, Maija

Die durchschnittlichen Konzertbesucher tranken ihr Bier nach dem Konzert im regulären Bereich und nicht in der Rocklounge des Ladens - wir schon. Und auch ein Teil der 69 Eyes, wie man hier sehen kann.
The average concertvisitor enjoyed his aftershow-pint in the regular discohall, not in the club's seperate Rock-lounge - but we did. And a member of the band did as well, as you can see.


Ich hätte mich vielleicht nie getraut zu fragen - aber Insa schon. So entstand also dieses erfrischende Foto dem Gitarristen Bazie und mir. Viele Grüße aus Joensuu Rock City!
Perhaps I would have never dared to ask - but Insa did. That's how this cute picture of the guitarist Bazie and me came to existence. Greetings from Joensuu Rock City!

Mittwoch, 20. Februar 2008

Schneemänner gegen Klimawandel - snowmen against global warming

Demonstrierende Schneemänner... Das kann es eben nur in Finnland geben!
Diese hier beklagen sich über den Klimawandel. Julia und ich haben der finnischen Regierung nun auch eine Postkarte geschrieben und uns so unter das politisch aktive Studentenvolk gemischt.
Demonstrating snowmen... Possible in Finland!
Those are complaining about global warming. Julia and I wrote to the Finnish government as well and so became politically active students.

Samstag, 26. Januar 2008

Eishockey - Icehockey

Heute waren wir mit Ian, unserem Finnish Friend-Vater, beim Eishockey. Er ist begeisterter Fan der Jokipojat Joensuu, für die wir kräftig die Daumen gehalten haben... Leider hat das auch nicht geholfen.
Today we went to visit an icehockeymatch together with Ian, our Finnish Friend-father. He is a glowing fan of Jokipojat Joensuu, for which we kept our fingers crossed... Unfortunately that did not help.
Diese Mädels dürfen natürlich auch hier nicht fehlen! Bloß tanzten sie nicht wirklich synchron...
No icehockey-match without cheerleaders! But they were not dancing really synchronal...
Tja, auch beim Mitfiebern mit seiner Lieblingsmannschaft ist der finnische Mann nicht von seinen Vaterpflichten entbunden. Dieser war übrigens nicht der einzige mit Minibegleitung!
Finnish men take care of their father-duties even while keeping fingers crossed for their favourite hockey-team. Actually, this one was not the only one with minisized company in the stadium!

Donnerstag, 24. Januar 2008

Gemeinsamkeiten (Orientierungswoche) – Similarities (Orientation Programme)

Was die Finnen mit den Deutschen gemeinsam haben, mussten wir spätestens in unserer Orientierungswoche an der Uni feststellen. Sie neigen nämlich, ganz ähnlich unseren eigenen Landsleuten, dazu, Dinge gaaaanz genau und gerne auch wiederholt zu erklären. Es wird einfach zu Ende geredet, ganz egal ob der oder die Zuhörer schon längst wissen worum es geht. So bekamen wir die Aufgaben und Vorteile der Student Union (in die sowieso jeder Student eintreten muss) zunächst von der Austausch-Koordinatorin erklärt, dann von Vertretern der Student Union (im Rahmen derselben Veranstaltung!) und dann noch mal bei der Student Union, als wir eingetreten sind. Oder so ähnlich.
Die Finnen behaupten, das sei „Sisu“, was soviel heißt wie „etwas auf die finnische Art tun“, was wiederum in etwa bedeutet: Es ist egal, ob jemand eine Idee hat, wie es besser geht – es wird trotzdem genau so gemacht, wie es bis jetzt immer gemacht wurde und es wird zu Ende gemacht!
Auch die Eigenheit, dass man für irgendwas ein bestimmtes Dokument benötigt, das man nur bei einer ganz bestimmten Person bekommt, womit man anschließend zu einer anderen ganz bestimmten Person muss, die wiederum einen ganz bestimmten Stempel auf das Dokument machen muss, für den man allerdings zuvor ein anderes zusätzliches Formular ausfüllen muss, auf dem man wiederum eine bestimmte Unterschrift braucht... (etc., etc., etc....) ist nicht nur für Deutschland allein repräsentativ (was ich bisher immer irgendwie angenommen hatte). Doch was tut man nicht alles für eine Bescheinigung, mit der man das Mensaessen billiger bekommt?...

What Finns and Germans have in common, we had to find out latest in the Orientation Programme at university. Just as our own fellow countrymen, they tend to explain things totally accurate, willingly repeated as well. It will be talked through, straight to the end, no matter if the audience already knows. That is why we came to know duties and advantages of the Student Union (which any student has to join anyway) at least three times: The exchange-coordinator told us, a representative of the Student Union told us (even on the same event!) and we were told once more when we actually joined the Student Union. Or similar.
Finns call it „Sisu“, which means as much as „to do something the Finnish way“, which again denotes: It does not matter if anyone knows a way to do it better – it will be done how it has been done every single time before and it will be done to the end.
Also the peculiarity, that you need a certain document, that you can get only from one specific person and which you need to carry to another specific person to get a certain mark on it, what for you have to fill in another form on which you need one more signature from someone else... (etc., etc., etc....) is representative not only for Germany (what I assumed until now, anyhow). But what don’t you do for a blank that enables you to buy lunch cheaper?...

Sonntag, 20. Januar 2008

Kleine Unterschiede - Small Differences


Manche Dinge sind in Finnland einfach anders: Man beachte die friedlich frühstückende Frau im Hintergrund, während der Mann sich ums Kind kümmert...

Some things are really different in Finland: Attention to that woman having untroubled breakfast in the background, while the man is taking care of the child...


Auf der anderen Seite gibt es hier extra Frauenwerkzeug, das hübsch ist! :)
On the other hand you can find really cute lady-tools! :)

Samstag, 19. Januar 2008

Ankunft in Joensuu – Arrival in Joensuu


Als wir ziemlich geschafft in Joensuu ankamen, wurden wir bereits von unseren beiden Tutorinnen Maija und Jenna erwartet. Für Insa und Bea ging es nun Richtung Karjamäntie, während Julia und ich uns gemeinsam mit Maija auf den Weg zu unserem Wohnheim Latolankatu 9B machten. Allerdings mussten wir zunächst noch mit zwei unangenehmen Überraschungen fertig werden: Zum einen hatten wir bis zur Bushaltstelle noch ein gutes Stückchen zu laufen, was uns und unserem Gepäck abermals Höchstleistungen abnötigte. Zum anderen hatten wir alle kein Survival-Paket bekommen (Survival-Pakete werden von der ansässigen Studentenorganisation angeboten, damit man die nötigsten Dinge des täglichen Gebrauchs wie Bettdecke, Töpfe, Teller, Tassen, Besteck, usw. nicht selbst mitbringen muss). Da wir fest mit diesem Paket gerechnet hatten, hatten wir natürlich eben diese Dinge NICHT mitgebracht. Dieser Umstand führte dazu, dass ich die erste Nacht in einem komischen alten Schlafsack verbrachte und unsere Wohnung auch ansonsten eher trostlos wirkte. Julia und ich haben uns aber jede Mühe gegeben, das Beste draus zu machen und die Wände mit Seiten aus Gala und Flugzeug-Celebrity als Poster-Ersatz zu schmücken. So kam es also auch, dass der erste Mann in meinem Finnland-Leben MacDreamy wurde...

Ich muss alles in allem aber zugeben, dass ich mir meinen Ankuftsabend irgendwie anders vorgestellt habe und mir auf den Schreck erstmal einen Wodka genehmigt habe. Kippis!

 

When we arrived, really at the road’s end, in Joensuu, we had already been expected by our tutors Maija and Jenna. Insa and Bea were going to Kajamäntie now, while Maija guided Julia and me to our new home Latolankatu 9B. Indeed, we had to deal with some bad surprises first: Firstly, there were really some metres of walking left, which challenged our strength and luggage once more. Secondly, none of us got a survival package (which we had been promised by the Student Union, who offer these packages for an adequate amount of money to exchange students, so they do not have to buy all that stuff for everyday life). While we totally were relying on that offer, none of us brought ANY stuff of those things you never really think about much, but what you REALLY need. That circumstance led to a first night in some strange old sleeping bag in a widely comfortless flat. Julia and I tried hard to make the best out of the situation and decorated the walls with papers from „Gala“ „Celebrity“ from aeroplane as poster-replacements. That is why MacDreamy became the first man in my new finnish life...

To be honest, I have to say that I imagined my evening of arrival in some different way and that I donated myself a shot of wodka to calm down a bit. Kippis!




Dienstag, 15. Januar 2008

Die Reise - The Journey






Tatsächlich könnte man meinen, nach Finnland zu reisen sei in Zeiten von Airberlin ein Klacks. Doch wer für längere Zeit nach Joensuu will hat es nicht ganz so leicht: Da es nach der abendlichen Ankunft um viertel nach acht Ortszeit keinen Anschlusszug mehr von Helsinki nach Joensuu gibt, haben wir eine Nacht im Hostel verbracht. Das bedeutete allerdings auch, dass unserer 23- bis 29-kg-Koffer ihre erste Härteprobe erlebten - genau wie wir. Nachdem wir die Busfahrt ins Stadtzentrum hinter uns hatten, erlebten wir den längsten 600m-Marsch unseres bisherigen Lebens. Das Nachtleben in Helsinki wartet aus Erschöpfungsgrunden seitdem immer noch auf uns.
Da die Finnen etwas unchristliche Frühstückszeiten haben und wir ja auch noch die Stunde Zeitverschiebung im Nacken hatten, gestaltete sich die Frühstückssuche am nächsten Tag als nicht ganz so einfach. Zu guter Letzt fanden die Zahlungswilligen unter uns (teuer!!) etwas zu beißen und wir alle am Ende einen kunstfertigen Taxifahrer, der uns alle (vier) samt Gepäck (!!!) zum Bahnhof verfrachtete.
Die Zugfahrt war lang (4,5 Stunden für ca. 500 km), das Gepäck brachte auch die letzten versteckten Kräfte zum Vorschein und Muskeln zum Schmerzen, doch zu guter Letzt erreichten wir unser Ziel am 4. Januar um 17.45 Uhr Ortszeit bei -11°C.

Actually, one could believe a journey to Finland would be quite easy in times of Airberlin. But for the ones who are leaving for a longer stay in Joensuu have more difficulties: the fact that there is no train from Helsinki to Joensuu after 9 pm forced us to spend one night in Helsinki. We stayed in a hostel, what challenged us as well as our luggage in a really hard way. All of us experienced probably the hardest 600 m-walk ever. Helsinki's nightlife is expecting us still.
Finns have really strange times for their meals and we got up too late for finding some breakfast in an easy way. In the end, the ones of us who were willing to pay found some sandwiches and we all found - even more important - a taxidriver who managed the feat of driving the four of us as well as our whole luggage (!!!) to Helsinki Station.
The train ride really took a while (ca. 500 km in 4.5 hours), the luggage woke up our last strengths and brought the last muscle to the end of its rope, but finally we arrived our destination Joensuu on the 4th of January, 5.45 pm local time, -11°C.

Abschied - Farewell


Das letzte gemeinsame Foto bevor es in den Flieger geht...

Jippieh, ein Blog!

Hallo ihr Daheimgebliebenen (und alle anderen),
es ist vollbracht und ich habe den ersten Blog meines Lebens erstellt.
Ich bin sehr stolz! Bald gibt es hier Fotos, Memoiren und wer weiß was noch zu sehen, über meine abenteuerlichen Finnlanderfahrungen.


Hey Folks,
it is done: I've created my first blog ever and I am very proud of it.
Soon you will find pictures, memories and whatelse right here - 
everything about my adventurous trip to Finland.