Donnerstag, 24. Januar 2008

Gemeinsamkeiten (Orientierungswoche) – Similarities (Orientation Programme)

Was die Finnen mit den Deutschen gemeinsam haben, mussten wir spätestens in unserer Orientierungswoche an der Uni feststellen. Sie neigen nämlich, ganz ähnlich unseren eigenen Landsleuten, dazu, Dinge gaaaanz genau und gerne auch wiederholt zu erklären. Es wird einfach zu Ende geredet, ganz egal ob der oder die Zuhörer schon längst wissen worum es geht. So bekamen wir die Aufgaben und Vorteile der Student Union (in die sowieso jeder Student eintreten muss) zunächst von der Austausch-Koordinatorin erklärt, dann von Vertretern der Student Union (im Rahmen derselben Veranstaltung!) und dann noch mal bei der Student Union, als wir eingetreten sind. Oder so ähnlich.
Die Finnen behaupten, das sei „Sisu“, was soviel heißt wie „etwas auf die finnische Art tun“, was wiederum in etwa bedeutet: Es ist egal, ob jemand eine Idee hat, wie es besser geht – es wird trotzdem genau so gemacht, wie es bis jetzt immer gemacht wurde und es wird zu Ende gemacht!
Auch die Eigenheit, dass man für irgendwas ein bestimmtes Dokument benötigt, das man nur bei einer ganz bestimmten Person bekommt, womit man anschließend zu einer anderen ganz bestimmten Person muss, die wiederum einen ganz bestimmten Stempel auf das Dokument machen muss, für den man allerdings zuvor ein anderes zusätzliches Formular ausfüllen muss, auf dem man wiederum eine bestimmte Unterschrift braucht... (etc., etc., etc....) ist nicht nur für Deutschland allein repräsentativ (was ich bisher immer irgendwie angenommen hatte). Doch was tut man nicht alles für eine Bescheinigung, mit der man das Mensaessen billiger bekommt?...

What Finns and Germans have in common, we had to find out latest in the Orientation Programme at university. Just as our own fellow countrymen, they tend to explain things totally accurate, willingly repeated as well. It will be talked through, straight to the end, no matter if the audience already knows. That is why we came to know duties and advantages of the Student Union (which any student has to join anyway) at least three times: The exchange-coordinator told us, a representative of the Student Union told us (even on the same event!) and we were told once more when we actually joined the Student Union. Or similar.
Finns call it „Sisu“, which means as much as „to do something the Finnish way“, which again denotes: It does not matter if anyone knows a way to do it better – it will be done how it has been done every single time before and it will be done to the end.
Also the peculiarity, that you need a certain document, that you can get only from one specific person and which you need to carry to another specific person to get a certain mark on it, what for you have to fill in another form on which you need one more signature from someone else... (etc., etc., etc....) is representative not only for Germany (what I assumed until now, anyhow). But what don’t you do for a blank that enables you to buy lunch cheaper?...

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