Als wir ziemlich geschafft in Joensuu ankamen, wurden wir bereits von unseren beiden Tutorinnen Maija und Jenna erwartet. Für Insa und Bea ging es nun Richtung Karjamäntie, während Julia und ich uns gemeinsam mit Maija auf den Weg zu unserem Wohnheim Latolankatu 9B machten. Allerdings mussten wir zunächst noch mit zwei unangenehmen Überraschungen fertig werden: Zum einen hatten wir bis zur Bushaltstelle noch ein gutes Stückchen zu laufen, was uns und unserem Gepäck abermals Höchstleistungen abnötigte. Zum anderen hatten wir alle kein Survival-Paket bekommen (Survival-Pakete werden von der ansässigen Studentenorganisation angeboten, damit man die nötigsten Dinge des täglichen Gebrauchs wie Bettdecke, Töpfe, Teller, Tassen, Besteck, usw. nicht selbst mitbringen muss). Da wir fest mit diesem Paket gerechnet hatten, hatten wir natürlich eben diese Dinge NICHT mitgebracht. Dieser Umstand führte dazu, dass ich die erste Nacht in einem komischen alten Schlafsack verbrachte und unsere Wohnung auch ansonsten eher trostlos wirkte. Julia und ich haben uns aber jede Mühe gegeben, das Beste draus zu machen und die Wände mit Seiten aus Gala und Flugzeug-Celebrity als Poster-Ersatz zu schmücken. So kam es also auch, dass der erste Mann in meinem Finnland-Leben MacDreamy wurde...
Ich muss alles in allem aber zugeben, dass ich mir meinen Ankuftsabend irgendwie anders vorgestellt habe und mir auf den Schreck erstmal einen Wodka genehmigt habe. Kippis!
When we arrived, really at the road’s end, in Joensuu, we had already been expected by our tutors Maija and Jenna. Insa and Bea were going to Kajamäntie now, while Maija guided Julia and me to our new home Latolankatu 9B. Indeed, we had to deal with some bad surprises first: Firstly, there were really some metres of walking left, which challenged our strength and luggage once more. Secondly, none of us got a survival package (which we had been promised by the Student Union, who offer these packages for an adequate amount of money to exchange students, so they do not have to buy all that stuff for everyday life). While we totally were relying on that offer, none of us brought ANY stuff of those things you never really think about much, but what you REALLY need. That circumstance led to a first night in some strange old sleeping bag in a widely comfortless flat. Julia and I tried hard to make the best out of the situation and decorated the walls with papers from „Gala“ „Celebrity“ from aeroplane as poster-replacements. That is why MacDreamy became the first man in my new finnish life...
To be honest, I have to say that I imagined my evening of arrival in some different way and that I donated myself a shot of wodka to calm down a bit. Kippis!